Lassners Vermächtnis an die Ranzenwelt – statt ´nem Patent und sehr viel Geld

Die Lassners leben Schulranzen. Für sie ist es nicht einfach ein Job; es ist auch der ehrliche Wunsch durch die Unterstützung bei der Auswahl passender Schulranzen behilflich zu sein potentiell mögliche Wirbelsäulenschäden zu vermeiden.
So interessieren sich die Lassners schon lange für Alles rund um das Thema Schulranzen und machen sich Gedanken dazu. Herr Harald Lassner kam dabei Mitte des Jahres 2018 auf eine Idee, die man hätte patentieren lassen können. Einen Schulranzen mit „Lordosenstützen-Verstellung„. Ein Patent würde ein solches Produkt allerdings letztlich verteuern und da es ihm tatsächlich um das Wohl der Kinder geht, hat Herr Lassner diese Idee bereits an mehrere große Ranzenhersteller weiter gegeben. Allerdings, ohne nennenswerte Begeisterung dafür.
Deshalb wird die Idee hier jetzt nochmals für alle vorgestellt, damit vielleicht dadurch eine weitere positive Entwicklung für Schulranzen angestoßen wird.

Bürostuhl mit Lordosenstütze

Was ist mit Lordosenstützen-Verstellung beim Schulranzen gemeint?

Laut Wikipedia wird als Lordosenstütze eine ausgeprägte ergonomische Form von Rückenstützen bezeichnet.

Als die Marke Ergobag im Jahr 2010 auf den Markt kam hatten sie eine sehr gute Idee umgesetzt. Eine gute Rückenkonstruktion für Schulranzen. Dabei haben sie eine Kostruktion gewählt, in der Form einer Lordosenstütze. Die Lordose ist die natürliche Krümmung der Wirbelsäule im oberen und unteren Bereich. Diese Krümmung ist ganz normal. Die untere Krümmung im Lendenwirbelbereich wird oftmals auch bei Sitzmöbeln unterstützt. Da diese Krümmung in Richtung eines Hohlkreuzes die „Normalform“ des Rückens ist, war die „Stützenform“ des Ergobags richtig gewählt.

Die Lassners führen nun seit vielen Jahren Schulranzen-Fachgeschäfte. In dieser Zeit wurden schon viele Schulranzen anprobiert. Und die Erfahrung zeigte, dass ein Ergobag, aufgrund seiner Rückenkostruktion tatsächlich zu sehr vielen Kinderrücken passt. Allerdings: einmal ganz ausgezeichnet und bei anderen Kindern nur weniger gut.
Das ist sehr einfach verständlich, weil die Rückenkrümmung der Kinder nun einmal unterschiedlich ist. Und bei Kindern mit einem geraden Rücken, oder gar einem leichten Buckelchen scheint eine „Lordosenform“ einer Schulranzenkostruktion gar nicht passen zu wollen.

Wenn man dies erkannt hat, ist der nächste Schritt zur Verbesserung eigentlich ganz einfach.
Schon seit langer Zeit werden in der Automobilindustrie Fahrzeugsitze mit einer Lordosenverstellung angeboten. Hier kann also die Krümmung des Sitzes auf die Krümmung des Fahrers angepasst werden. Dies ist die ganz einfache Idee: eine verstellbare Rückenkonstruktion bei Schulranzen.

Wir hoffen die Schulranzenhersteller nehmen den Gedanken auf und für die Kinder kann dadurch eine weitere Verbesserung erzielt werden.